St. Joseph Umbau 2010 - 2012:

Sanierung Josephskirche:

Der Sanierungsbedarf von St. Joseph ist seit vielen Jahren schon äußerlich sichtbar – gehört doch der Zaun zum Schutz vor herabfallenden Teilen schon lange zum Bild der Kirche. Eine genauere Begutachtung auch im Innern machte schließlich das gesamte Ausmaß der notwendigen Maßnahmen sichtbar.
Da die Kosten nicht von der Pfarre alleine getragen werden können, ist eine Finanzierungsbeteiligung des Bistums nötig, welche ihre Zusage jedoch von einem zukunftsfähigen pastoralen Konzept für die Nutzung des Kirchengebäudes abhängig macht. Dieses Konzept ist mit der geplanten Umgestaltung der Kirche zur Urnenbegräbnisstätte gefunden worden.
Am 12. September 2010 wurde zum Pfarrfest der letzte Gemeindegottesdienst in St. Joseph gefeiert. Inzwischen führt das Architektenbüro „Dewey + Blohm-Schröder“ aus Viersen die Sanierungsarbeiten durch. Im Anschluss ist der Umbau zur Grabeskirche durch das Architektenbüro „Hahn Helten + Assoziierte“ aus Aachen geplant.

Link Projektseite Büro Dewey + Blohm-Schröder (Sanierung):
http://www.dbap.net/KJO2/Start.htm

Link Projektseite Büro Hahn Helten (Grabeskirche):
http://www.hahnheltenthiemann.de


    Projektstand Sanierung St. Joseph
 

      12/2010

  • Nach erfolgter Ausschreibung und Beauftragung der Firmen im September 2010, nachdem die Beschlußfassungen und Genehmigungen des Bistums vorlagen, wurde am 20.09.10 mit den Sanierungsarbeiten begonnen.
  • Als erster Schritt wurde der gesamte Innenraum und Teile der Aussenfassaden für die Obergadenfenster eingerüstet. Hier mußten große Mengen an Gerüstmaterial angeliefert werden.
  • Die Einrüstungen wurden in wesentlichen Teilen bis zum 15.11.2010 fertiggestellt.
  • Danach fanden umfangreiche Schadensaufnahmen an den Fenstern statt, zerstörte und gerissene Natursteinmaßwerke wurden aufgemessen und direkt zur Fertigung neuer Elemente bestellt. Die desolaten Glasflächen wurden zur Sanierung ebenfalls ausgebaut.
  • Die Orgel und andere Einrichtungen, die im Kirchenraum verblieben sind, wurden staubdicht eingehaust.
  • Bis Weihnachten werden schon einige Fenster der Obergaden mit neuen Tuffsteinmaßwerken versehen sein.
  • Die Risse in den Gewölben wurden schon freigelegt, um diese nach Vorgaben der Statiker zu sanieren. Putzarbeiten können aus witterungsgründen zur Zeit leider nicht stattfinden. Die Außengerüste konnten aufgrund des frühen Wintereinbruchs zeitweilig nicht mehr genutzt werden.
  • Vermutlich wird der nächste Wintereinbruch in der kommenden Woche erneut diverse Arbeiten nicht erlauben. Bei Dauerfrost mit Nachttemeraturen unter -4-5°C ist ein Versetzen des Natursteins nicht mehr möglich.
  • In der letzten Woche wurde in den Gewölben mit den Bohrarbeiten  begonnen. Dort werden Zuganker eingebaut, die die Schubkräfte an den Gewölbeauflagern reduzieren und damit die starken Risse in den Gewölben zukünftig verhindern.
  • Die Gesamtarbeiten laufen bisher reibungslos, die Verzögerungen durch den Wintereinbruch müssen im neuen Jahr wieder aufgeholt werden.
      01/2011
  • Aufgrund der langen Winterwitterung von Ende November bis Anfang Januar haben wir im Bauablauf frost- und schneebedingt  Zeit verloren, die wir seit Jahresbeginn versuchen aufzuholen.
    Desweiteren wurden wir durch das verzögerte Wandschlitzen und die Vorinstallation für die zukünftige Beleuchtung der Grabeskirche in der Fortführung der Putz- und Malerarbeiten aufgehalten. Im Wesentlichen waren jedoch die niedrigen Temperaturen für den Beginn der Putzsanierungsarbeiten nachteilig.
  • Im Bereich der Erneuerung der Steinwerke der Obergadenfenster haben wir die Nachteile des Winters deutlich aufgeholt. Die Glaser haben große Fläche der Bandverglasung schon restauriert. Die Maßwerksverglasungen können jedoch erst jetzt schabloniert werden. Damit ist ein erster Einbau der restaurierten Kunstverglasung erst am 14.02.2011 möglich. Damit sind wir bis dahin auf eine möglichst milde Witterung angewiesen.
  • Zur Zeit sind die Putzsanierungen und beginnenden Malerarbeiten im vollen Gange.
  • Von den 20 Obergadenfenstern war die Sanierung von 18 Fenstern vorgesehen. Die 2 Obergadenfenster im Chorbereich waren gem. Befahrung in einem guten Zustand. Jedoch sind diese Fenster ebenfalls insbesondere nach den strengen Wintern der letzten 2 Jahre und auf der Innenseite ebenfalls beginnend geschädigt, so dass auch dort Reparaturen erforderlich wurden, da hier ansonsten in wenigen Jahren neue Probleme auftreten würden.
  • Die Rissanierung der Gewölbe sowie das wieder zuputzen der Kabeltrassen Beleuchtung erfolgt zur Zeit.
  • Die Zuganker der Gewölbezonen sind alle gebohrt und werden zur Zeit eingebaut.
  • In den nächsten Wochen werden die Steinmetzsanierungen am Querschiffenster Süd und Mauerwerkssanierungen im Gerüstbereich ausgeführt.
  • Insbesondere die Putzer- und Restauratoren werden in den kommenden Wochen im Innenraum sich vom Gewölbe bis zum Boden vorarbeiten.

     02/2011

  •  Die Gesamtarbeiten laufen bisher reibungslos. 
  • Im Bereich der Erneuerung der Steinwerke der Obergadenfenster haben wir die Nachteile des Winters deutlich aufgeholt.
  • Die Glaser haben große Fläche der Bandverglasung schon restauriert.
  • Die Maßwerksverglasungen konnten durch das Winterwetter erst verspätet schabloniert  werden.  
  • Aufgrund der milden Witterung der letzten Wochen wurde mittlerweile die Hälfte der künstlerischen Verglasung der 20 Obergadenfenster eingebaut. 
  • Putzsanierungen und beginnenden Malerarbeiten sind seit der Frostabschwächung im vollen Gange
  • Die Zuganker der Gewölbezonen sind alle gebohrt und werden zur Zeit eingebaut.
  • In  diesen Wochen werden die Steinmetzsanierungen am Querschiffenster Süd und Mauerwerkssanierungen im Gerüstbereich ausgeführt. 
  • Am Querschiffgiebel Südseite mußte im Dachbereich noch nachgerüstet werden, da die Giebelabdecksteine auf einer Seite aufgrund der starken Rissbildungen im Stein sicherheitshalber vollständig auszutauschen sind. Die Blöcke sind so schwer, daß diese nur mit einem Kran versetzt werden können. 
  • Insbesondere die Putzer- und Restauratoren werden in den kommenden Wochen im Innenraum sich vom Gewölbe bis zum Boden vorarbeiten.
  • Der Abschluß der Sanierungsarbeiten ist für Mitte des Jahres vorgesehen. Danach kann mit der Umgestaltung der Kirche St. Joseph in eine Grabeskirche begonnen werden. Die Detailplanungen hierfür werden mit Hochdruck vorangetrieben.

     03/2011

  • Sämtliche restaurierten künstlerischen Verglasung der 20 Obergadenfenster sind eingebaut und  fertiggestellt 
  •  Zusätzliche Reparaturen an den verbleibenden Kirchenverglasungen werden im Zuge der bestehenden Gerüste durchgeführt.
  • Die Maler und Restauratoren setzen ihre Arbeiten im Innenraum fort.
  • Die Zugverankerung der Gewölbe gegen die Rissbildung sind fertiggestellt.

  Farbmuster der Firma  Berschem                                Farbmuster der Firma  Berschem 

  Farbmuster der Firma  Berschem                                Gerüst über dem Obergaden

  Farbmuster der Firma  Berschem                                 Fenster Seitenschiff Südseite

  Fotos von Andreas Papais am 29.03.2011

     05/2011

  • Die Sanierungsmaßnahmen in den Gewölbezonen von Haupt- und Querschiff samt Zugankerkonstruktionen sind abgeschlossen.
  • Seit dem 02.05.11 wird die Gewölbeeinrüstung einschließlich der Laufebene in 17m Höhe von der Fa. Creutz abgerüstet, so dass in ca. 10 Tage ein freier Blick in die neu gefassten Gewölbe möglich wird (ein erster Eindruck siehe beiliegendes Baustellenfoto). Danach werden Schritt für Schritt die Wandgerüste abgebaut, den noch laufenden Ausmalungen folgend.
  • Die 20 Obergadenfenster sind aller saniert und fertiggestellt. Die zusätzlichen Reparaturarbeiten an den sonstigen Fensterverglasungen durch die Fa. Derix wird in den kommenden 14 Tagen fertiggestellt.
  • Nachdem bis Anfang/Mitte Juni wesentliche Teile des Innengerüstes ausgebaut sind, kann mit den ersten Maßnahmen zur Grabeskirche begonnen werden, u.a. sind innerhalb der Substanzsanierungsmaßnahme die Wände und Gewölbe div.Nebenräume noch zu restaurieren.
  • Im Aussenbereich werden seit dem 28.04.11 erste Bereiche abgerüstet, die Naturstein- und Mauersanierungsarbeiten durch Fa. Klösgen sind zu 85% abgeschlossen. Fa. Kroppen wird in den nächsten Wochen dem Gerüstabbau folgen und noch einige Bereich, insbesondere Lagerrinnen, überarbeiten und sanieren. Hierfür muß an wenigen Bereichen noch mit dem bestehenden Gerüstmaterial beigerüstet werden. Daher werden Sich die Restarbeiten im Aussenbereich noch bis August fortsetzen.

     06/2011

Foto von Andreas Papais am 27.06.2011

St. Joseph - Aufstellung des neuen Altares

Grabeskirche Bilder vom 20.11.2011

Grabeskirche St. Joseph Viersen

 
Im Rahmen einer Informations-veranstaltung im MMK Haus am 20.11.2011 wurden dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat die neue Führung der Grabeskirche vorgestellt.
 
Martin Alfing (links)
Pastoralreferent
 
Bernd Bodenbenner
Geschäftsführer